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Jochen Albrecht, Werkzeugmechaniker
...über seinen Job bei ThyssenKrupp Drauz Nothelfer
Im Jahre 1990 entschloss ich mich, eine Lehre als "Werkzeugmechaniker – Stanz- und Umformtechnik" bei ThyssenKrupp Drauz Nothelfer zu machen. Dieses Unternehmen erschien mir von Größe und Ausbildung passend, um später auch die Option zu haben, sich weiterzubilden.

Danach stieg ich "voll" ins Arbeitsleben ein. Die Arbeit war abwechslungsreich und interessant, da es immer andere Funktionen am Werkzeug gibt und die auszuführende Tätigkeit immer ein wenig anders war.

Wenn man einige Zeit an einem Werkzeug gearbeitet hat, konnte man sich schon im voraus vorstellen, wie die Blechteile bzw. die Karosserie des Autos aussehen könnten. Viel Selbstverantwortung und Geschick die diese Arbeit erfordern, waren für mich der Grund, mich weiterzubilden und nach 5 Berufsjahren die Meisterschule zu besuchen.

Nach dieser Schule kam ich wieder ins Unternehmen zurück, wo andere Aufgaben auf mich übertragen wurden. Bis ich eine Meisterstelle im Jahr 2001 besetzen konnte, war ich in einer so genannten "Einarbeit". Dieser Zeitraum (2 Jahre) bewies sich als gute Einarbeit für mich, da ich nicht sofort "ins kalte Wasser geworfen" wurde.

In dieser Zeit leitete ich noch die Außenmontage bei VW in Wolfsburg, wo ich sehr viel dazu lernen konnte, z. B. auf welche Punkte man sich konzentrieren muss, um den Werkzeugsatz beim Kunden verkaufen zu können und was man beim nächsten Werkzeugsatz besser machen könnte, so nach dem Motto "man lernt nie aus".

Die Meisterstelle selber ist mit viel Verantwortung verbunden: Personalführung, Unternehmensbewusstsein, Terminsituation und praktische Mithilfe.

Zum Abschluss: Den Schritt zum Meister würde ich wieder machen, es ist abwechslungsreich, man lernt von Tag zu Tag dazu, da man immer mit neuen Situationen konfrontiert wird.

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