|
|
|
Best-Fit
Die optimale Lösung für die Montage von Anbauteilen
Mit dem Best-Fit Verfahren hat ThyssenKrupp Drauz Nothelfer zusammen mit der Firma Inos-Automation als Partner für die Sensortechnik und die Bildverarbeitungs-Software eine Montagetechnologie entwickelt, die durch Kamera gesteuerte Roboter eine optimale Passgenauigkeit der Anbauteile bei der Montage in der Automobilproduktion ermöglicht. Best-Fit ist ein flexibles Verfahren und kann zur Montage verschiedener Anbauteile und auch bei wechselnden Fahrzeugtypen eingesetzt werden.
Das modular aufgebaute Best-Fit-Konzept beruht auf einem sensitiven Roboter, welcher durch optische Messsensoren sowohl das Bauteil, als auch die Maße der Karosserie misst und eine fügespalt-optimierende Position der Tür bestimmt.
Auf diese Weise wird bei jedem einzelnen Montageprozess die bestmögliche Passgenauigkeit erreicht. So können die Fertigungstoleranzen optimal berücksichtigt werden.

Best-Fit: serienerprobtes Verfahren
Das Best-Fit Verfahren ist praxiserprobt und wird bereits in der Serienproduktion der neuen Porsche 911-Modellreihe zur vollautomatischen Montage der Türen erfolgreich eingesetzt.

Kostenreduzierung durch Best-Fit
- Die Roboterbewegungen werden aktiv kontrolliert und geregelt.
- Durch hochgenaues Einbauen verringert sich die Nacharbeit an der Karosse deutlich.
- Mit gleichem Equipment ist Qualitätsmessung direkt nach der Montage möglich. Somit kann eine separate Inline-Messstation am Ende der Finishlinie entfallen.
- Statistische Auswertungen sind möglich. So erkennen Sie Trends und können darauf reagieren.
Der mechanische Aufbau des Gesamtsystems wird vereinfacht:
- Stahlbau für stationäre Sensortechnik entfällt.
- Der Aufbau des Greifers ist vereinfacht, da dieser das Bauteil nur grob in Position halten muss. Die genaue Lage wird durch den Roboter geregelt.
- Sie brauchen keine genaue Positionierung des Bauteils in der Abholposition.
- Die Karosse kann grob in der Station positioniert werden: Komplexe Bodenspanntechnik kann ggf. entfallen.
Das Best-Fit Verfahren ist unempfindlich gegen externe Einflüsse wie z.B. Temperatur, Beleuchtung etc.
- Eine eigene Priorisierung von Messstellen ist möglich.
- Das Verfahren ist unabhängig von der Oberflächenbeschaffenheit der Bauteile.
- Das Verfahren ist unabhängig vom Robotertyp, vom Roboterhersteller und dem Alterungsprozess des Equipments.
|
|
|